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Spielerisch lernen

Spielerisch lernen

Lehrer wissen aus Erfahrung, dass es zuweilen etwas schwierig sein kann, Kindern etwas beizubringen. Daher versucht man den Unterricht möglichst so zu gestalten, dass die Schüler eine Motivation erhalten, sich zumindest ansatzweise mit dem Stoff auseinanderzusetzen. Noch schwieriger wird es jedoch, wenn man als Eltern zuhause das Lernen forcieren will. Übungshefte gibt es zwar zuhauf, aber versuchen Sie mal Ihrem Kind dieses am Wochenende hinzulegen, damit er zusätzliche Aufgaben löst, um den Schulstoff zu vertiefen. Viel Glück bei dem Versuch.

Da bietet sich doch stattdessen ein Lerncomputer an. Viele werden diese Geräte vielleicht selber noch von früher kennen, in der Regel sahen diese wie Laptops aus. Lernprogramme wurden über spezielle Karten auf den Lerncomputer geladen. Das sah damals noch ziemlich dröge aus, machte einem aber doch Spaß, weil man sich wie ein Erwachsener fühlte, der am Computer arbeitete. Die zu einem Großteil von der Firma vTech entwickelten Lerncomputer haben in den letzten Jahren jedoch eine stetige Evolution durchgemacht, weswegen es heutzutage eine breite Auswahl an Geräte für alle Altersklassen bzw. sogar Geschlechter gibt.

Auffällig ist an den neuen Geräten, dass bei vielen Farbe Einzug gehalten hat und damit ist nicht nur das Gerät selber gemeint. Die Displays fast aller vTech Geräte bieten eine farbige Darstellung und nicht nur Graustufen. Man orientiert sich zudem nicht mehr an „normalen“ Computern, sondern schaut darauf, interessante und auf Kinder zugeschnittene Formen zu finden, wie bspw. einen Cars Laptop, der das Design eines Autos übernimmt und Lizenzbilder des Pixar-Films besitzt. Die Lernspiele selber sind nun auch wirklich Spiele, in denen man Rechen- und Logikaufgaben lösen muss. Auf diese Weise müssen die Kinder nicht mehr stur die Aufgaben abarbeiten, sondern haben das Gefühl spielerisch zu lernen.

Bild: Muband| CC-BY-SA 3.0